was ich daran merke, dass ich gestern nachmittag unsere Auffahrt gefegt habe und sie heute morgen schon wieder voller Blätter war. Was gut war, weil sonst
1. einige der folgenden Fotos recht leer ausgesehen hätten und
2. ich, als Mama ums Fegen bat, sagen konnte “ich hab gestern, Papa ist dran”.
Jedenfalls hab ich gestern abend und heute morgen die Gelegenheit der schönen Sonnenbeleuchtung ausgenutzt um die herbstliche Farbenpracht festzuhalten.
und das sage ich nicht als eingesessener Benutzer der alten Version, sondern als -- um genau zu sein -- heute-zum-ersten-mal-Videoediting-mehr-oder-weniger-sinnvoll-verwendet-Haber. Um einfach ein wenig Erfahrung in dem Bereich zu sammeln habe ich mich entschlossen, aus den angesammelten Pro Evolution Soccer Replays mal was zusammenzuschneiden. Und mein Macbook endlich mal zur Videobearbeitung zu benutzen, die ja so intuitiv sein soll.
Vorweg mal dies: ich habs geschafft, ist auch meinen Ansprüchen einigermaßen gerecht geworden. Und auf die Gefahr hin, dass jetzt keiner mehr weiterliest, zeig ich’s auch schon mal:
Zurück zum Stress: Es fing schon damit an, dass ich das Rohmaterial mit Fraps aufgenommen hatte -- bietet sich ja irgendwie an. Dann wollte ich es flugs in iMovie importieren, wovon ich ausging, dass es klappen würde, schließlich konnte so ziemlich jedes Mac Programm mit jedem Codec umgehen, seit ich Perian installiert hatte. Denkste -- iMovie nicht. Also ging das große überlegen los, wie ich das da rein krieg. Nach gescheiterten Versuchen mit mächtigen Tools (ffmpegX -- warum auch immer der nicht wollte) kam mir die rettende Idee, dass ja VLC so ziemlich alles kann, also angeschmissen und in h.264 gestreamt, importiert fertig. Das war gestern abend bzw. Nacht.
Weiter gings dann heute mit dem zusammenschnippeln und an die Musik anpassen der Szenen. Falls jemand das Video für doch ziemlich kurz hält: Find ich auch. Sind sogar noch brauchbare Szenen übrig, aber nicht übermäßig viele. Das Problem war einfach, dass ich für Anfang und Ende ein paar Ideen hatte, die ich auch umsetzen konnte, dazwischen aber mit wachsender Länge Eintönigkeit durch aneinandergereihte Tore usw. entstanden wäre. Und um noch mal neues abwechslungsreicheres Material aufzunehmen war ich zu faul. ^^ Außerdem musste ich Stellen in der Musik finden, die einen Einstieg und einen Abschluss boten -- in diesem Fall die letzten 47 Sekunden von Diablo Rojo (Rodrigo Y Gabriela -- übrigens sehr zu empfehlen).
Jedenfalls hat iMovie 08 einige sehr schöne Ansätze wie das Skimming (Die live-Vorschau im Filmstreifen mit Mauszeiger), die Farbbearbeitung und allgemein die Drag&Drop Möglichkeiten. Andererseits wäre ich präziseren Timing Möglichkeiten, Sekundenangaben, die dann auch die Werte annehmen, die ich eingebe, Geschwindigkeitseinstellungen und noch so einigen Kleinig- und Größigkeiten nicht abgeneigt. Mit zunehmender Projektgröße (omg, ich hatte nicht mal ne Minute, wie soll denn das noch werden…) fing auch die Vorschau an, stark zu ruckeln, sodass ich nicht wirklich komfortabel die Übergänge finetunen konnte.
Dass die Vorgängerversion wohl deutlich umfangreicher (und übrigens für Besitzer der aktuellen kostenlos downloadbar) ist, habe ich übrigens erst beim googlen erfahren, nachdem ich selber recht schnell an die Grenzen von iMovie 08 gestoßen bin. Dennoch finde ich, dass 08 noch eine Menge Potenzial im Konzept hat und hoffe, dass Apple seinem Ruf gerecht wird und dieses in Zukunft noch herausholt.
(der is Klasse, oder? Kleiner bescheidener Tribut an MoeRon für’s entdecken ^^)
also gut, genug heraus gezögert: Ich war’s selber. Weil der Zähl-mich-nicht-mit-Cookie vom Flashcounter seit ein paar Wochen nicht mehr will… :-/
1000 Leute, die in den letzten paar Jahren meinen abgesehen von den (selten gewordenen) Fotos meist recht inhaltslosen Stuss angeguckt (oder zumindest aus Versehen drauf geklickt XD) haben. Auch, wenn ich in Bastelzeiten einen nicht unerheblichen Teil der Besuche ausgemacht haben dürfte, eine schöne Zahl diese 1000.
PS: [4.10.] Ich weiß jetzt, warum der Cookie nicht ging…hatte im Firefox die Cookies von Drittanbietern deaktiviert.
Ich habe soeben Die Blutlinievon Cody McFadyen zuende gelesen. Innerhalb von vier Tagen, von denen ich an einem nicht sonderlich viel Zeit zum Lesen hatte – was für den Schreibstil und die Spannungskurve spricht. Es war auch erfrischend, endlich mal (wieder ?) einen Thriller/Roman zu lesen, der von der ersten bis zur letzten Seite nicht ein mal die Perspektive oder Zeitschiene wechselt (abgesehen von Vergangenheitsbewältigung in Träumen). Was außerdem bedeutet, dass ich sämtliche Informationen in der gleichen Reihenfolge und Form erfahre wie die Protagonistin.
Und trotzdem hatte ich im Gegensatz zu ihr bereits nach einem Drittel des Buches einen Verdacht, der zwar zwischendrin noch ein wenig angekratzt wurde, sich aber kurz vor Schluss doch als goldrichtig erwies. Wie kann das nur angehen? Bin ich schlauer als das FBI? Oder hatte ich einfach nur den Vorteil, dass ich keine Figur in einem Thriller bin, die nach den Gesetzen der Dramaturgie nach einem Drittel (von dem sie ja auch nicht wissen kann, dass es ein Drittel war ^^) noch auf dem Schlauch stehen muss und vor allen Dingen nicht ständig im Hinterkopf überlegt, mit welcher Enthüllung der Autor den Leser am Ende überrumpeln wollen könnte, ohne dass es die Handlung der vorherigen 400 Seiten über den Haufen wirft.
Das ist die letzte Abschnittsüberschrift in dem Walkthrough von Yiya.de zu Baldur’s Gate II – Thron des Bhaal, welches mir bei eben jener Reise an mancher Stelle doch recht behilflich war, an anderer einfach nur unterhaltsam geschrieben (Anders hatte ich es auch nicht erwartet, war ich doch schon von dem Gegenstück zum Gothic II Addon sehr angetan). Und lang war die Reise wirklich, unabhängig davon, was man nun als ihren Startpunkt ansieht. Da gibt’s nämlich verschiedene Möglichkeiten:
Angefangen hab ich diesmal in den Weihnachtsferien, genauer gesagt am 23. Dezember, also vor etwa 8 Monaten. Nicht, dass Baldur’s Gate II ohnehin schon ein langes Spiel wäre – aber ich hab mir auch noch Zeit gelassen bzw. manchmal auch keine gehabt. Oder keine Lust. Oder anderes im Kopf. Aber wenigstens habe ich diesmal durchgehalten. Das hatte ich mir nämlich vor allem vorgenommen: Die Story endlich einmal abzuschließen. Denn oft schon hatte ich das Spiel begonnen, und immer irgendwo mittendrin abgebrochen, weil…ich weiß es nicht wirklich. Und da kommt der zweite Zeitpunkt ins Spiel, wo man den Anfang der Reise datieren könnte: das Kaufdatum. Nun, genau weiß ich es natürlich nicht mehr, aber es war definitiv kurz nach erscheinen also schätzungsweise 2001 irgendwann. Tja, eine lange Reise, wie gesagt…