Motivation
Es war vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis ich dieses Hobby aufnehmen würde, denn sowohl meine Eltern als auch mein Großvater waren anscheinend früher eifrige Fotografen und hatten eine beachtliche Sammlung an Kameras und zugehörigen Utensilien zustandegebracht. Doch obwohl dieses Umfeld da war und ich auch gelegentlich eine Kamera in die Hände gedrückt bekam, fand ich (damals eher ungeduldiger Mensch) erst im Zeitalter der Digitalfotografie Interesse und Gefallen daran.
Und so bekam ich zum 17. Geburtstag eine Canon PowerShot G5 geschenkt, mit der ich seit dem so manchen Flecken und Moment Welt in Bits gepresst habe. Sicherlich mag jetzt so mancher sich fragen, warum ich mich immer noch mit einer Kompaktkamera zufriedengebe. Nun, zum einen ist es schon mal eine sehr gute Kompaktkamera, was Farbqualität usw. angeht, und zum anderen mag ich in diesem Fall die Herausforderung. Wenn ich mir z.B. auf Flickr anschaue, was andere Leute für Fotos mit diesem Modell machen (es ist natürlich nicht auszuschließen, dass da nachbearbeitet wird), habe ich noch nicht die Möglichkeiten ausgereizt.
Womit wir auch schon bei meiner Fotografier-Philosophie wären:
- Ich fotografiere sehr “sparsam”. Maximal zwei bis drei Versuche für ein Motiv, und auch das sehr selten. Angesichts der Speicherkapazität, die man heutzutage hinterhergeworfen bekommt, mag das lächerlich erscheinen, aber ich fühle mich besser, wenn die wenigen Bilder gelingen, als wenn ich einfach am Ende das beste heraussuche, welches dann aber eher zufällig so geworden ist.
- Ich bearbeite meine Bilder praktisch nie nachträglich. Das gilt nicht nur für Farb- und Helligkeitsanpassungen, sondern auch für begradigen, beschneiden usw. So bleibt die Herausforderung bei der Wahl von Belichtung, Blickwinkel, Bildausschnitt, etc. Ich habe an mich den Anspruch, direkt mit der Kamera das Ergebnis zu erzielen, das mir vorschwebt.




