Es war vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis ich dieses Hobby aufnehmen würde, denn sowohl meine Eltern als auch mein Großvater waren anscheinend früher eifrige Fotografen und hatten eine beachtliche Sammlung an Kameras und zugehörigen Utensilien zustande gebracht. Doch obwohl dieses Umfeld da war und ich auch gelegentlich eine Kamera in die Hände gedrückt bekam, fand ich (damals eher ungeduldiger Mensch) erst im Zeitalter der Digitalfotografie Interesse und Gefallen daran.
Und so bekam ich zum 17. Geburtstag eine Canon PowerShot G5 geschenkt, mit der ich seit dem so manchen Flecken und Moment Welt in Bits gepresst habe. Lange habe ich mich mit dieser Kompaktkamera zufriedengeben – zum einen, weil es schon mal eine sehr gute Kompaktkamera war, was Farbqualität usw. angeht, und zum anderen mochte ich in diesem Fall die Herausforderung. Auf Flickr sah ich, was andere Leute für Fotos mit diesem Modell machen (es ist natürlich nicht auszuschließen, dass da nachbearbeitet wird, aber dazu später…). Also betrachtete ich es als Herausforderung, möglichst viel aus dieser Kamera herauszuholen.

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By Chriusha (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
- Ich fotografiere sehr “sparsam”. Maximal zwei bis drei Versuche für ein Motiv, und auch das eher selten. Angesichts der Speicherkapazität, die man heutzutage hinterhergeworfen bekommt mag das lächerlich erscheinen, aber ich fühle mich besser, wenn die wenigen Bilder gelingen, als wenn ich einfach am Ende das beste heraussuche, welches dann aber eher zufällig so geworden ist.
- Ich bearbeite meine Bilder nur ungerne nachträglich. Das gilt nicht nur für Farb- und Helligkeitsanpassungen, sondern auch für begradigen, beschneiden usw. So bleibt die Herausforderung bei der Wahl von Belichtung, Blickwinkel, Bildausschnitt, etc. Ich habe an mich den Anspruch, direkt mit der Kamera das Ergebnis zu erzielen, das mir vorschwebt.





